Fußreflexzonentherapie

Fußreflexzonentherapie – was ist das eigentlich?

Die Fußreflexzonentherapie ist eine Massagetechnik, bei der Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen durch Druck auf bestimmte Fußareale therapiert werden. Sie wurde Anfang des 20. Jahrhunderts durch amerikanische Therapeuten und Masseure entwickelt.

Die Fußreflexzonentherapie beruht auf der Vorstellung, dass bestimmte Stellen des Fußes an bestimmte Körperregionen gekoppelt sind. Tut eine Stelle am Fuß weh oder verändert sich die Haut, ist das ein Symptom dafür, dass das zugehörige Organ geschädigt ist. Umgekehrt lässt sich durch Druck auf die Fußreflexzone das zugehörige Organ stimulieren und dessen Funktion fördern.

Ursprünglich glaubte man, dass sich in den Nerven-Enden im Fuß Ablagerungen bilden. Die Massage zerreibe die Ablagerungen und lindere so die Beschwerden. Diese Vorstellung gilt aber inzwischen auch unter Anhängern der Fußreflexzonentherapie als überholt.

Mit welchen Methoden arbeitet man bei der Fußreflexzonentherapie?

Die Diagnose geschieht durch Abtasten und das Betrachten des Fußes. Bei der eigentlichen Fußreflexzonenmassage werden Fußsohle und Fußrücken, Innenseite und Außenseite des Fußes mit dem Daumen oder mit Daumen und Zeigefinger massiert.